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Der Gleitschirm - mit leichten Schritten ins große Vergnügen.

Segel auslegen, Leinen sortieren, Sitzgurt anziehen und starten. Kaum 5 Minuten braucht ein geübter Gleitschirm-Pilot, bis er in der Luft ist. Gesteuert wird die 20-30 qm große und etwa 5-7 kg leichte elleptische Segelfläche über zwei Steuerleinen.

Trotz seiner einfachen Handhabung ist der Gleitschirm ein leistungsfähiges Fluggerät, mit dem stundenlange und sehr weite Flüge möglich sind: Der Streckenflugrekord liegt bei unglaublichen 423 km.

Nach der Landung wird der Schirm einfach in den großen Rucksack gepackt und ist fertig zum Transport. Und Du bist bereit für den nächsten Start.

Achtung! Ohne entsprechende Ausbildung kein Fliegen - zum paragliden benötigst du eine Lizenz als Luftsportgeräteführer, das ist vergleichbar mit einer Pilotenlizenz. Während der Ausbildung wirst du unterrichtet in Gerätetechnik, Flugtechnik, Meteorologie, Luftrecht und natürlich eine Menge Praxis. Für eine Lizenz zum selbständigen Fliegen benötigst du mindestens 20 Höhenflüge mit einem Höhenunterschied von 50-80 m (L-Schein) und darübehinaus 40 weitere Flüge bei einem Höhenunterschied von mindstens 500 m. Nach erfolgreicher Prüfung bist du dann im Besitz der A-Lizens. Dies berechtigt dich in Deutschland in einem zugelassenen Fluggelände zu starten, dich dort aufzuhalten und auch dort wieder zu landen.
Möchtest du selber größere Strecken fliegen, benötigst du den sogenannten B-Schein. Dazu ist eine weitere theoretische Unterrichtseinheit notwendig. Zusätzlich musst du einen Streckenflug über 10 km nachweisen und verschiedene Flugtechniken erlernen, dabei reciht berits die Teilnahme an einem Sicherheitstraining aus, was auch ohne Ambitionen auf den B-Schein sehr empfehlenswert ist.

Damit ist die Ausbildung als Solopilot im Grunde abgeschlossen, darüberhinaus kann man eine Tandemzulassung erwerben bzw. bei entsprechender Eignung eine Flugleherausbildung absolvieren.

Gleitschirmfliegen geht sowohl in den Bergen wie auch im Flachland. Im Flachland ist man dann auf Schleppstrecken für Windenschlepp angewiesen. Diese werden i.d.R. von ortsansässigen Vereinen verwaltet, Infos bekommst du beim DHV-Vereinsverzeichnis oder schreibe mir einfach eine Mail - ich helfe dann weiter. Für den Windenschlepp benötigst du jedoch eine spezielle Berechtigung, die mit 20 Flügen an der Winde verbunden ist - das lässt sich aber mit den Höhenflügen in der Ausbildung zum A-Schein kombinieren, so dass kaum weitere Kosten entstehen.

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Egal ob zu Wasser oder auf dem Land - mit dem Kite kommt der Spaß nie zu kurz.

Ein Kiteschirm ist im entferntesten Sinne vergleichbar mit einem Gleitschirm, allerdings mit nur ca. 5-14 qm. Zwischen Dir und dem Schirm sind ca. 30 m Leinen, gesteuert wird er über die Bar, welche direkt am Körper in ein Trapez oder Weste eingegangen wird.

Ob du Wasser oder Erde bzw. Schnee als Untergrund vorziehst, solltest du vor dem Kauf entscheiden. Denn viele Schirme sind nicht für einen Wasserstart geeignet. Einmal im Wasser gelandet, sind diese nur sehr schwer wieder in die Luft zu bekommen, u.U. wirst du dich für 2 Schirme entscheiden müssen. In der regel stellt sich diese Frage jedoch nicht, da du entweder eher auf dem Wasser oder in den Bergen unterwegs bist - meist abhängig vom Wohnort.

Eine Ausbildung ist hier nicht zwingend vorgeschrieben, aber sehr empfehlenswert, da doch ein hohes Verletzungspotential gegeben ist.

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